Die alten Schwaben gegen die neuen Schwaben

Morgen ist es soweit: Nach dem – zufriedenstellenden – ersten Heimspiel und ersten Saisonpunkt steht nun das Auswärtsspiel in Stuttgart an. Oder besser gesagt: Es steht der erste Auswärtssieg an. In Stuttgart sieht der FC traditionell gut aus; und mit der kontrollierten Defensivleistung vom letzten Samstag und ein wenig Glück in der Offensive können wir morgen Abend feiern.  Die ersten drei Punkte der Saison!
Kölner feiern die Rückkehr in die erste Liga. Schön.

Allgemein kann der Rheinländer ja wenig bis gar nichts mit Stuttgart anfangen. Mir geht es genauso: Der Sinn einer Kehrwoche wird sich mir nie erschließen und auch das “Schaffe, schaffe, Häuslebaue” macht mir Angst. Das (Gottlieb-Daimler?) Stadion in Stuttgart ist für mich das antiquierteste und langweiligste in ganz Deutschland.

Aber gut: Ich will ja nicht meckern: Der VFB hat auch seine guten Seiten:

1. Die Stuttgarter haben uns den guten Alexander Wehrle geschickt. Und dieser hat beim Effzeh ziemlich aufgeräumt, ihm Bescheidenheit und Sparsamkeit beigebracht. Bis der große Weltmeister Podolski seine Rückkehr ans Geißbockheim fordert, wird das auch so bleiben; dann muss auch der arme Herr Wehrle überlegen, wie er die letzten Euros für einen Spieler ausgibt, der eigentlich eine Nummer zu groß ist. Aber wat mutt, dat mutt.

2. Der VFB spendiert unserem großen, heißgeliebten 1.FC Köln zu Erstligazeiten immer großzügig Punkte gegen den Abstieg, dafür sollten wir dankbar sein. Wären Stuttgarter lustig, würden Sie das mit Humor nehmen und nach dem Spiel ein, zwei Kölsch trinken. Schwaben sind aber nicht lustig; daher werden sie nach dem Spiel auch nicht ein oder zwei Kölsch trinken, sondern nach Hause fahren. Zur Kehrwoche. Nächste Woche gehen sie dann in ihr komisches (Daimler-Benz?) Stadion.

Also, FC, der VFB Stuttgart ist morgen schlagbar: Holt drei Punkte gegen die Kehrwoche!

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